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MICHELSTADT. Als kleine Sensation f├╝r unser Mittelgebirge und dessen Umfeld bezeichnet Kornelia Horn, Gesch├Ąftsf├╝hrerin der Odenwald Tourismus GmbH (OTG), die erstmalige Pr├Ąsenz ihrer Organisation auf einem renommierten Marktplatz des Reiseverkehrswesens in Wiesbaden vom 12. bis zum 14. Mai. Denn der `GTM Germany Travel Mart┬┤ ist ┬ädas hochkar├Ątig besetzte Forum, auf dem deutsche Anbieter mit den entscheidenden Eink├Ąufern der internationalen Reisebranche zusammentreffen.┬ô Auf dieser Plattform konnte der lokale Tourismusverbund des Odenwaldes die eigenen Angebote einem internationalen Fachpublikum aus ungef├Ąhr 45 L├Ąndern vorstellen, neue Kontakte kn├╝pfen, alte pflegen und die Marktlage sondieren. Im Gep├Ąck hatten die Deb├╝tanten ihre druckfrische Brosch├╝re, die auf 55 Seiten Gruppenangebote aus dem Odenwald, der Bergstra├če sowie den angrenzenden St├Ądten vorstellt. Damit k├Ânnen sich reisefreudige Interessenten kurz und b├╝ndig einen ├ťberblick ├╝ber die Offerten lokaler Veranstalter verschaffen und das auf sie zugeschnittene Programm ausw├Ąhlen. ┬äNatur, Kultur, Geschichte und Kulinarik haben wir dabei ber├╝cksichtigt. Von Betriebsf├╝hrungen, ├╝ber Stadtf├╝hrungen bis hin zu Verkostungen von Wein und Schnaps greift der Reigen. Selbst das Wandern mit Lamas oder Alpakas haben wir ber├╝cksichtigt┬ô, berichtet Gesch├Ąftsf├╝hrerin Kornelia Horn und ist stolz auf die Premiere dieser informativen Publikation. Kommt es zu einem gesch├Ąftlichen Einvernehmen zwischen den potenziellen Verhandlungspartnern, steht k├╝nftigen Vertragsabschl├╝ssen nichts im Wege. ┬äDas ist eine riesen Chance f├╝r unser Mittelgebirge, um bei Reisenden noch bekannter zu werden und d├╝rfte ein Einstieg in eine weitere Stufe der touristischen Vermarktung des Odenwaldes sein┬ô, freut sich Kornelia Horn und zitiert schmunzelnd die alte Odenw├Ąlder Weisheit: ┬äWenn man miteinander redet, kommt man miteinander ins Gespr├Ąch!┬ô Ausrichter des Treffens auf internationalem Niveau war die Deutsche Zentrale f├╝r Tourismus e.V. und die Wiesbaden Marketing GmbH gewesen. ┬ä├ťber 450 ausgesuchte Teilnehmer und viele Medienvertreter waren vor Ort, um an den Workshops und Gespr├Ąchen teilzunehmen┬ô, berichtet die Tourismus-Chefin aus dem Odenwald. Anhand detaillierter Informationen hatten die Teilnehmer die M├Âglichkeit, sich vorab ein Bild von ihren Kolleginnen und Kollegen in diesem Sektor zu machen. ┬äF├╝r uns war die Teilnahme an der GTM eine willkommene Premiere┬ô, befindet Horn, ┬ädenn man hat ├Ąu├čerst selten die M├Âglichkeit auf diesem hohen Niveau zu agieren und somit regionale touristische Ideen und Angebote zu kommunizieren.┬ô Viele Kontakte konnten gekn├╝pft werden: Reiseanbieter aus D├Ąnemark, den Niederlanden, Luxemburg, ├ľsterreich und der Schweiz waren mit dabei. Speziell standen die Schweizer Veranstalter ┬äKuoni Group Travel Experts┬ô und ┬äViking Cruises┬ô auf der Gespr├Ąchsliste. Im Rahmenprogramm enthalten war ein Besuch des Klosters Eberbach, vor dessen historischer Kulisse es kulinarische K├Âstlichkeiten aus allen hessischen Regionen zu probieren gab. F├╝r den Odenwald war der Gastronom Armin Treusch angetreten, der Kostproben von mariniertem Wurzelfleisch mit ├äpfeln und Zwiebeln angeboten hatte. Den Nachbarstand betreute der Bergstr├Ą├čer Winzer Hanno Rothweiler aus Bensheim. Wie beurteilt Kornelia Horn ihre Teilnahme am GTM? ┬äNur positiv. Wir konnten intensive Gespr├Ąche f├╝hren und unsere Produktpalette detailliert vorstellen. Ich sehe uns im gro├čen Netzwerk wichtiger Reiseveranstalter als Partner angekommen. Auf dieser Ebene punkten wir aber nur mit konkreten Angeboten. Die Reiseveranstalter suchen das besondere Erlebnis. Wir sehen es gleichzeitig als Pflicht und K├╝r, unser Augenmerk auf diesen Fokus zu richten und werden an den entsprechenden Stellschrauben zu drehen wissen┬ô, so das Fazit der Gesch├Ąftsf├╝hrerin.

MICHELSTADT. ┬äDiesmal haben wir einen Premiumplatz erwischt┬ô, freut sich Kornelia Horn, Gesch├Ąftsf├╝hrerin der Odenwald Tourismus GmbH. Mehrere Male schon haben die Spezialisten f├╝r Reisen ins Mittelgebirge zwischen Rhein, Main und Neckar den Odenwald und seine Vorz├╝ge auf dem Maimarkt vorgestellt, doch nun wird ein Gro├čteil der gesch├Ątzten 350.000 Besucher an einem Schnupperbesuch kaum vorbeikommen. ┬äUnser Stand auf der Messe befindet sich in Halle 1 auf dem Standplatz mit der Nummer 1. Das garantiert eine gute Frequenz der G├Ąste┬ô, sagt sie. So darf man von optimalen Voraussetzungen f├╝r einen Erfolg der Odenw├Ąlder bei der gr├Â├čten Regionalmesse Deutschlands ausgehen.1400 Ausstellern mit gesch├Ątzten 20.000 Erzeugnissen untermauern die Bedeutung der Veranstaltung. Was bietet die Odenwald Tourismus GmbH ihrem Publikum auf dem Maimarkt? ┬äDie Leute interessieren sich vorwiegend f├╝r Tagesausfl├╝ge und Kurzurlaube bei uns. Dazu geben wir ihnen reichlich Material an die Hand und informieren an unserem Stand sehr detailliert┬ô, erl├Ąutert Kornelia Horn. Ihren Auftritt hat die Odenwald Tourismus GmbH lebendig gestaltet und mit ├ťberraschungen gespickt. F├╝r die optische Bereicherung sorgt ein 3,50 Meter hoher Apfelbaum, der die Natur an den Messestand bringt. An allen Messetagen l├Ądt das Gewinnspiel ┬äGr├╝nkern und Apfelwein┬ô zum Kennenlernen von Odenw├Ąlder K├Âstlichkeiten und der Region ein. Schon am Samstag der Er├Âffnung durften sich die Besucher an wahrer Sch├Ânheit erg├Âtzen: Auf einem Rundgang pr├Ąsentierten sich 16 Hoheiten aus dem Odenwald und der Bergstra├če. Letztere hatten die Interessierten mit einem Glas Roten Riesling begr├╝├čt. Der Odenwald schlie├člich hatte diese vollkommen in Schmackhaft genommen. Denn die Apfelpralinen aus der Genusswerkstatt von Bernd Siefert, dem Michelst├Ądter Weltmeister der Konditoren, ├╝berzeugten auch die kritischsten Gaumen. Anbei pr├Ąsentieren sich zahlreiche Kommunen, Interessensgemeinschaften und Gasth├Ąuser aus dem Odenwald. Am Dienstag, dem 7. Mai, um 11 Uhr sind die drei zust├Ąndigen Landr├Ąte zu Gast im Gl├Ąsernen Studio des S├╝dwestrundfunks (SWR). Dr. Achim Br├Âtel (Neckar-Odenwald-Kreis), Jens Marco Scherf (Landkreis Miltenberg) und Frank Matiaske (Odenwaldkreis) geben Auskunft zum Thema ┬äReiseziel Odenwald┬ô. Der Messeauftritt der Odenwald Tourismus GmbH wurde gemeinsam mit deren Partner in Baden-W├╝rttemberg, der Touristikgemeinschaft Odenwald, organisiert, mit der schon seit Jahren eine enge Zusammenarbeit besteht. ┬äWir sind stolz darauf, Familien mit Kindern passgenaue Rad- und Wandertouren sowie zahlreiche Veranstaltungstipps im Odenwald anbieten zu k├Ânnen. Dass die Kollegen der Bergstra├če ihren Stand genau neben unserem haben, passt prima. Schlie├člich sind wir ja auch regional gesehen Nachbarn┬ô, sagt die Gesch├Ąftsf├╝hrerin. Die Messe auf dem Mannheimer Maimarkt findet noch bis zum Samstag, dem 11. Mai, statt und ist t├Ąglich von 9 bis 18 Uhr f├╝r das Publikum ge├Âffnet.

ODENWALD. - ┬äKlimawandel, immer knapper werdende Ressourcen und Schutz der Umwelt sensibilisieren zunehmend f├╝r die Entstehungsgeschichte unseres Planeten┬ô, sagt Kornelia Horn, Gesch├Ąftsf├╝hrerin der Odenwald Tourismus GmbH (OTG). Vor diesem Hintergrund entstand die neue Brosch├╝re Faszination Erdgeschichte in der Ausflugs- und Urlaubsregion Bergstra├če-Odenwald. Spannende Geschichten rund um die Themen Unesco-Welterbe Grube Messel, H├Âhlenwelten ergr├╝nden, Felsenmeere durchstreifen, Vulkanismus aufsp├╝ren, Bergbau erforschen, Wasser begleiten und vieles Andere mehr h├Ąlt die 92-seitige, inhaltlich wie optisch ansprechende Brosch├╝re bereit. So gibt die neue Brosch├╝re beispielsweise Tipps den Bergbau im Odenwald, der auf eine 1.200-j├Ąhrige Geschichte zur├╝ckblickt, zu erforschen ist. Der Abbau von Erzen und Industriemineralien, von Steinen und Erden wie in Wald-Michelbach, Reichelsheim, Weinheim oder Schriesheim wird dargestellt und aufgezeigt, wie er bei Wanderungen im Odenwald und an der Bergstra├če erlebbar wird. Spannend wird aufgezeigt, wie hier sogar noch einige Bergbaustollen besichtigt werden k├Ânnen. Stollenmundl├Âcher, Sch├╝rfgr├Ąben oder Abraumhalden beredtes Zeugnis ablegen von der einstigen Betriebsamkeit der Bergleute. Das vielf├Ąltige Programmangebot mit Themen aus Geo- und Naturwissenschaften der Grube Messel weckt schon in der Brosch├╝re die Vorfreude zum Erlebnis und macht sie zum lohnenden Ziel einer Zeitreise durch die Schatzkammer der Fossilien. Sch├Âne Aussichten werden auf den dargestellten Pfaden der Geopark-Wanderungen lebendig und geben Einblicke in die Landschaft im Wandel der Zeiten. Auch ist in der neuen Brosch├╝re ebenso spannend dargestellt, wie sich im vorderen oder kristallinen Odenwald ┬äSteine begreifen┬ô lassen. Der besondere Blick wird hier z.B. gerichtet auf das interessante Geopark-Infozentrum ┬äIm Wiesental┬ô an der Grenze vom Kristallinen zum Buntsandstein-Odenwald. Das H├Âhlensystem der Eberst├Ądter Tropfsteinh├Âhle ist ebenso umfangreich aufgezeigt wie der Weg der Kristalle bei Waldbrunn, die Schatzinsel K├╝hkopf bei Stockstadt am Rhein oder das Naturschutzgebiet Lampertheimer Altrhein. Alle diese und viele weitere erdgeschichtliche Faszinationen sind in der vom Hessischen Ministerium f├╝r Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung gef├Ârderten Brosch├╝re der Tourismusregion Bergstra├če-Odenwald ausf├╝hrlich aufbereitet.

Was sich schon seit einigen Monaten abzeichnete, gab der Bergstr├Ą├čer Landrat Christian Engelhardt am Freitag, 7.12.2018 in Heppenheim im Rahmen einer Pressekonferenz ├Âffentlich bekannt. Der Landkreis Bergstra├če wird nach seinem Austritt im Jahr 2006 und den seither mit dem ┬äNibelungenland┬ô beschrittenen eigenst├Ąndigen Destinationswegen k├╝nftig wieder dem TSOB e.V. (TouristikService Odenwald-Bergstra├če e.V.) angeh├Âren. Der Kreis Bergstra├če tritt f├╝r alle seine Kommunen dem TSOB bei, wie der Kreistag am gestrigen Montag, 10. Dezember, dieser Vorlage von Landrat Christian Engelhardt mit ├╝berw├Ąltigender Mehrheit bei nur einer Gegenstimme zugestimmt hat. ┬äF├╝r eine zukunfts- und wettbewerbsf├Ąhige Ausrichtung des Tourismus gilt es, die Zusammenarbeit der Akteure zu intensivieren, Kr├Ąfte und Ressourcen zu b├╝ndeln und Aktivit├Ąten zu koordinieren. Deshalb ist eine Destination Bergstra├če-Odenwald unerl├Ąsslich┬ô, ist Christian Engelhardt ├╝berzeugt. Landrat Frank Matiaske, Vorsitzender des TSOB e.V., begr├╝├čt diese Entwicklung, hat er doch seit langem in vielen Gespr├Ąchsrunden mit Landrat Christian Engelhardt an dieser L├Âsung gearbeitet. Der TSOB e.V. ist seit 1.1.2018 alleiniger Gesellschafter der Odenwald Tourismus GmbH. Mitglieder des TSOB e.V. sind bislang der Odenwaldkreis, der Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Landkreis Miltenberg und die Odenw├Ąlder Kommunen aus vier Landkreisen. Um bei Werbeauftritten k├╝nftig eine klare Ansprache der G├Ąste zu erreichen und neben dem Geo-Naturpark Bergstra├če-Odenwald nicht die Tourismusregion Odenwald-Bergstra├če zu pr├Ąsentieren, wird die k├╝nftige gemeinsame Tourismusdestination Bergstra├če-Odenwald hei├čen. Darauf einigten sich die Mitglieder des Vorstandes des TSOB e.V. einstimmig in ihrer letzten Sitzung. Mit dem Beitritt des Kreises Bergstra├če zum TSOB e.V. verbessert sich die finanzielle Ausstattung der zuk├╝nftigen Destination erheblich. Die Finanzierung des Destinationsmarketings wird damit gerechter auf alle Schultern verteilt, hat doch seit 2008 der Odenwaldkreis einseitig einen gro├čen Teil der Finanzierung der Odenwald Tourismus GmbH getragen. Die zuk├╝nftige Destination Bergstra├če-Odenwald hat nach Abschluss der Umstrukturierungen 2019 gute Chancen, erneut in den Genuss der Landesf├Ârderung von 125.000 Euro zu gelangen, denn dann sind die vom Land Hessen aufgestellten Kriterien erf├╝llt. Hinzu kommt, dass im November 2016 die Odenwald Initiative e.V. gegr├╝ndet wurde mit dem Ziel, dass sich die Unternehmen aus der Region Bergstra├če-Odenwald an der Finanzierung des Marketings beteiligen. Diese Unterst├╝tzung kann durch die Beteiligung des Landkreises Bergstra├če weiter wachsen. F├╝r das von der Odenwald Initiative e.V. und der Odenwald Tourismus GmbH gemeinsam entwickelte Konzept einer Marketingkampagne Odenwald ist zwischenzeitlich ein F├Ârdermittelbescheid f├╝r Zusch├╝sse aus dem Leader-Programm im Rahmen eines kreis- und l├Ąnder├╝bergreifenden Kooperationsprojektes eingegangen. Damit kann auch die Umsetzung der Marketingkampagne in Angriff genommen werden. Die Synergieeffekte der kreis├╝bergreifenden Kooperation im Tourismus-Bereich unterstreicht auch der Landrat Christian Engelhardt: ┬äWir brauchen im Tourismus klarere Strukturen und m├╝ssen Doppelstrukturen abschaffen.┬ô Die Region Bergstra├če-Odenwald m├╝sse weit ├╝ber Hessen hinaus touristisch wahrnehmbar sein, fordert Engelhardt und ist bereit f├╝r ben├Âtigte Schwerpunkte auch Geld zu investieren. Neben dem touristischen Wirtschaftsfaktor sieht der Bergstr├Ą├čer Landrat ┬ämit der Tourismusf├Ârderung auch eine Steigerung der Lebensqualit├Ąt f├╝r die Bev├Âlkerung und der Standortqualit├Ąt f├╝r Unternehmen verbunden┬ô. Hartmut Rei├če, Gesch├Ąftsf├╝hrer des Hessischen Tourismusverbandes, erl├Ąuterte auf der Pressekonferenz am Freitag das von der Hessischen Landesregierung angestrebte 3-Ebenen-Modell. Auf der lokalen Ebene der St├Ądte und Gemeinden agieren Touristische Arbeitsgemeinschaften (TAG`s mit ihren Tourist-Informationen), auf der Ebene der Tourismusregionen werben Destinations-Marketingorganisationen wie die Odenwald Tourismus GmbH um G├Ąste und auf der Landesebene sorgt die Hessen-Agentur f├╝r entsprechendes Marketing. Begleitet werden alle 3 Ebenen durch Funktionalpartner wie Wirtschaftsf├Ârdergesellschaften oder der Geo-Naturpark Bergstra├če-Odenwald. Derzeit gibt es in Nordhessen sowie der Rh├Ân bereits gut funktionierende Destinationen. ┬äMit Bergstra├če-Odenwald wird eine weitere leistungsstarke Destination hinzukommen┬ô, ist der Gesch├Ąftsf├╝hrer des Hessischen Tourismusverbandes sicher. Zur Historie: In den 50-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde die sogenannte ┬äSommerfrische┬ô im Odenwald ├╝ber Gebietsaussch├╝sse auf den Bauernh├Âfen etabliert. Ziel war der Ausbau von Ferienwohnungen und Ferienh├Ąusern. F├Ârdermittel dazu kamen vom Land. Aus den Gebietsaussch├╝ssen Tourismus, die bei den Landkreisen angesiedelt waren, wurde im Jahr 1979 der Fremdenverkehrsverband Odenwald-Bergstra├če-Neckartal-Ried mit Gesch├Ąftsf├╝hrer Willi Weckbach (Steinbach) an der Spitze gegr├╝ndet. Sitz des Verbandes war zuerst im Landratsamt Erbach, sp├Ąter in Michelstadt in der L├Âwenhofreite. Die Besonderheiten des Odenwaldes wurden zu Erkennungsmerkmalen. G├Ąngige und zielf├╝hrende Werbeaktivit├Ąten waren damals die von Willi Weckbach regelm├Ą├čig veranstalteten Journalistenreisen durch die Region Odenwald, Bergstra├če, Neckartal und Ried. 1984 wurde mit Gundolf V├Âller ein hauptamtlicher Gesch├Ąftsf├╝hrer installiert. Damals wurde auch ein fester Mitgliedsbeitrag zuz├╝glich Zuschuss zur Gesch├Ąftsstelle eingef├╝hrt. Diese Grundlage der Finanzierung gilt bis heute. Ein Jahr sp├Ąter wechselte Hanne Holuscha als erste Mitarbeiterin aus dem Erbacher Landratsamt in Vollzeit zum Verband. Danach folgte Martina Faulhaber als Halbtagskraft. Der damalige Landrat Horst Schnur stie├č mit dem von ihm gepr├Ągten Begriff >High tec< und >High snack< eine weitere T├╝r auf, um den Odenwald touristisch zu vermarkten und die Leuchtt├╝rme der Gastronomie, so auch die von ihm und dem Reichelsheimer Gastronom Armin Treusch ins Leben gerufenen Odenw├Ąlder Kartoffel- und Lammwochen in den ├Âffentlichen Fokus au├čerhalb des Odenwaldes zu richten. Hilfreich zur Seite standen damals Michaele Scherenberg und Karl-Heinz Stier vom Hessenfernsehen, die viele Stunden im Odenwald zu Gast waren und danach entsprechend oft landesweit in ihrer Sendung >Hessen a l├í carte< ├╝ber die Highlights im Odenwald berichteten. Die Gesch├Ąftsstelle des Verbandes zog 1996 nach Erbach um. Die Stadt Michelstadt richtete in den R├Ąumen des Tourismusverbandes das Stadtarchiv ein. In dieser Zeit entstand die Vision eines Touristikzentrums. Dieses wurde im Alten Rathaus in Erbach umgesetzt. Zur damaligen Zeit war revolution├Ąr, dass G├Ąste an einem Ort alle Informationen erhalten k├Ânnen. Das Infozentrum war t├Ąglich ge├Âffnet. Ebenfalls 1996 wurde der Arbeitskreis ┬äDie Bergstra├če┬ô gegr├╝ndet. 2007 begann die Destinationsentwicklung seitens des Landes Hessen. In der Folge ist der Kreis Bergstra├če 2006 aus dem TSOB e.V. ausgetreten und gr├╝ndete die Destination >Nibelungenland<. Im gleichen Jahr hat der Odenwaldkreis ein Touristisches Marketing- und Organisationskonzept f├╝r den Odenwald beauftragt, um zu eruieren, wie mit weniger Geld weitergearbeitet werden kann. Gleichzeitig wurde ┬äDie Bergstra├če┬ô auf Landesebene als eigene Destination anerkannt. Schon damals wusste man, dass die Destination eigentlich zu klein ist und dass es besser w├Ąre, wenn es eine gemeinsame Destination Odenwald-Bergstra├če g├Ąbe. Aufgrund ge├Ąnderter Marktbedingungen stellt sich die Situation heute wie folgt dar: Zwischen den Mittelgebirgsregionen besteht ein hoher Wettbewerbsdruck. In direkter Konkurrenz zum Odenwald stehen die Pfalz und der Schwarzwald. Die Bildung wettbewerbsf├Ąhiger und durchsetzungsstarker Einheiten ist erforderlich. Auch das Land Hessen hat dies erkannt. Der Tourismuspolitische Handlungsrahmen schreibt klare Kriterien f├╝r die personelle und finanzielle Ausstattung der Destinationen vor. So u.a. sieben Vollzeit├Ąquivalente und mindestens 300.000 Euro Marketingbudget. Damit die Kriterien nicht nur auf dem Papier stehen, wurde der Hessische Tourismusverband mit der Umsetzung des Tourismuspolitischen Handlungsrahmens beauftragt und daf├╝r mit finanziellen Mitteln ausgestattet. Dar├╝ber hinaus f├Ârdert das Hessische Ministerium f├╝r Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung inzwischen l├Ąndliche Destinationen, die die vorgegebenen Kriterien erf├╝llen, mit einer Summe von 125.000 Euro. Angesichts des bevorstehenden Beitritts des Kreises Bergstra├če zum TSOB e.V. zum 1.1.2019 und damit der Bildung der Destination Bergstra├če-Odenwald ist die Odenwald Tourismus GmbH im Oktober 2018 in den Genuss dieser Landesmittel gekommen. Mit dem Geld werden erste gemeinsame Projekte zur Entwicklung der Destination Bergstra├če-Odenwald umgesetzt. Dazu geh├Âren Ma├čnahmen im Online-Marketing wie ein gemeinsamer Facebook-Adventskalender, gemeinsame Publikationen wie die gebiets├╝bergreifende Erlebniskarte Bergstra├če-Odenwald oder die Neuauflage der Brosch├╝re Wandertouren im Odenwald und an der Bergstra├če. Auch die Entwicklung von Standelementen f├╝r gemeinsame Messeauftritte ist vorgesehen. Viele Akteure haben an der positiven Kehrtwende zu vereinten touristischen Aktivit├Ąten mitgewirkt: - Die Odenw├Ąlder B├╝rgermeister des Kreises Bergstra├če; - Landrat Frank Matiaske (Odenwaldkreis) als Vorsitzender des TSOB e.V.; - Landrat Christian Engelhardt, Kreis Bergstra├če; - B├╝rgermeister Rolf Richter, Stadt Bensheim - IHK Darmstadt Rhein Main Neckar, mit Katharina Kreutz und Dr. Theobald; - Hartmut Reisse, Gesch├Ąftsf├╝hrer des Hessischen Tourismusverbandes; - Kornelia Horn, Gesch├Ąftsf├╝hrerin der Odenwald Tourismus GmbH.

┬äNormalerweise wird hier oben getanzt┬ô meint der Standortleiter des Walden in der Frankfurter Innenstadt. Heute, am 11.9.08 hat der touristische Wirtschafts-Club ┬äSk├ąl Frankfurt┬ô die erste Etage des Szenelokals eingeladen zum Thema Tourismus in Hessen und Rhein-Main. Pr├Ąsident von Sk├ąl International Thomas D├Âbber-R├╝ther begr├╝├čte die ann├Ąhernd 50 interessierten Teilnehmer und stellte den G├Ąsten Sk├ąl International vor. Seit November 2017 zeichnet Thomas D├Âbber-R├╝ther als Pr├Ąsident des Sk├ąl Club International Frankfurt verantwortlich. Beruflich in Heusenstamm ans├Ąssig, ist er als Interim Manger f├╝r die Sanierung und Restrukturierung von Hotelbetrieben und touristischen Einrichtungen weltweit unterwegs. Alle waren gekommen, um der Vorstellung des Leiters Tourismus bei der Hessen-Agentur, Herbert Lang sowie den Podiumsg├Ąsten zu lauschen. Auf dem Podium waren die Gesch├Ąftsf├╝hrer der Rhein-Main Destinationen: ┬äHausherr┬ô Thomas Feda von der Touristik + Congress GmbH Frankfurt, Kornelia Horn von der Odenwald Touristik GmbH, Daniela Krebs vom Taunus Touristik Service sowie Rolf W├Âlfert als Vorstand der R├╝desheim AG. Vom Hessischen Tourismusverband ist Yvonne Heider angereist. Moderiert wurde die Veranstaltung von dem Gesch├Ąftsf├╝hrer der Spessart Tourismus und Marketing GmbH, Bernhard Mosbacher. Herbert Lang f├╝hrte die G├Ąste in das Tourismusland Hessen mit 11 Destinationen und ├╝ber 34 Mio. ├ťbernachtungen, ┬ädamit sei man im Deutschland-Ranking aller Regionen auf Platz 5┬ô referierte er stolz. Vor bekannten Urlaubsgebieten wie Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, dem Gastgeber der diesj├Ąhrigen ITB┬ô. Die Tourismusvermarktung f├╝r Hessen ist als Abteilung bei der Wirtschaftsf├Ârderung, der Hessen-Agentur in Wiesbaden, angesiedelt. In der anschlie├čenden Podiumsdiskussionen erfuhren die G├Ąste, wie sich die einzelnen St├Ądte und Regionen im Rhein-Main-Gebiet finanzieren. Teilweise sind sie fast 100% von ├Âffentlichen Geldgebern wie Landkreisen oder Kommunen abh├Ąngig, teilweise werden neue Modelle zur Tourismusfinanzierung eingef├╝hrt wie der Tourismusbeitrag in Frankfurt seit diesem Jahr. Auch in R├╝desheim wird gerade die Einf├╝hrung gepr├╝ft. ┬äIm Odenwald haben sich Unternehmer zu einer freiwilligen Unterst├╝tzung des Tourismusmarketings, der ODIN Initiative, zusammengetan┬ô erkl├Ąrte Kornelia Horn stolz. Gro├če Unterschiede bei der touristischen Nachfrage gibt es allerdings zwischen den St├Ądten, wo permanent in den letzten Jahren neue Hotels errichtet werden und die Tourismuszahlen dynamisch steigen und den l├Ąndlichen Regionen im Odenwald, Spessart oder Hinter-Taunus. Hier k├Ąmpft man mit dem Strukturwandel bei Gastronomie und Hotellerie. Speziell f├╝r diese Regionen existieren F├Ârderprogramme wie der EU-Fond LEADER oder Unterst├╝tzungsleistungen der Landesregierung. Auch die Qualit├Ątsoffensive des Hessischen Tourismusverbands (HTV) und der Dehoga Hessen setzt gerade dort an. Auf einen besonderen Aspekt wies Yvonne Heider vom HTV hin: f├╝r alle Destinationen in Hessen gelten die Ziele des ┬ätourismuspolitischen Handlungsleitrahmens┬ô, den die Landesregierung 2015 beschlossen hatte. Hier werden bestimmte Kriterien festgelegt, wie Personalausstattung, Finanzvolumen u.a., die eine Professionalisierung des Destinationsmanagements bis 2020 erreichen sollen. Abschlie├čend wurde noch auf ein Highlight im n├Ąchsten Jahr hingewiesen: die Ausrichtung des German Travel Marts 2019 in Wiesbaden und im Rheingau. Diese Veranstaltung mit ├╝ber 1200 Teilnehmern aus aller Welt ist die j├Ąhrlich stattfindende Messe f├╝r den Deutschlandtourismus. Damit hat Hessen die Gelegenheit sich dem internationalen Publikum zu pr├Ąsentieren, was ┬äinsbesondere f├╝r Frankfurt, Wiesbaden und den Rheingau mit dem hohen Anteil ausl├Ąndischer G├Ąste eine ideale Plattform ist┬ô, erkl├Ąrten unisono Feda und W├Âlfert. Zum Abschluss dankte Mosbacher den Kolleginnen und Kollegen, dass Sie dem interessierten Publikum einmal einen Blick hinter die Kulissen den einzelnen Destinationen gew├Ąhrt haben. Sk├ąl International Frankfurt unterst├╝tzt als weltweiter Tourismusverband den Hessentourismus. Bernhard Mosbacher, Gesch├Ąftsf├╝hrer Spessart Tourismus und Marketing GmbH

Um neue Strukturen im Odenwald-Marketing ging es unter anderem bei der Mitgliederversammlung des TouristikService Odenwald-Bergstra├če e.V. am Donnerstag im Rathaus der Gemeinde H├Âchst im Odenwald. Dem Verband werden zuk├╝nftig ausschlie├člich Landkreise und Kommunen angeh├Âren. Privatunternehmen und Verb├Ąnde mit Mitgliedern aus der Privatwirtschaft haben die M├Âglichkeit, sich der Odenwald Initiative e.V. anzuschlie├čen. Diese Trennung ist zuk├╝nftig auch aufgrund des geltenden EU-Beihilferechts zwingend erforderlich. Der TouristikService Odenwald-Bergstra├če e.V., der sich seit nunmehr ├╝ber 30 Jahren der kreis- und l├Ąnder├╝bergreifenden touristischen Vermarktung des Odenwaldes widmet, wird r├╝ckwirkend zum 1.1.2018 alleiniger Gesellschafter der Odenwald Tourismus GmbH. F├╝r diesen Schritt wurde in der Mitgliederversammlung einstimmig eine Neufassung der Satzung des Verbandes beschlossen. Diese regelt unter anderem die zuk├╝nftige Besetzung der Gremien des Verbandes und der Tourismus GmbH. Zu den Mitgliedern z├Ąhlen aktuell der Odenwaldkreis, der Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Landkreis Miltenberg, sowie 28 St├Ądte und Gemeinden aus der Gebietskulisse Odenwald, so auch aus dem Landkreis Bergstra├če. Die Landkreise sind die gr├Â├čten Beitragszahler des Verbandes und tragen gemeinsam zu etwa 2/3 die Kosten f├╝r die Finanzierung der Odenwald Tourismus GmbH und damit des Tourismusmarketings der Region. Dementsprechend sind alle drei Landr├Ąte im Vorstand des Verbandes vertreten und bestimmen aus ihrer Mitte den Vorstandsvorsitzenden. Als Beisitzer entsenden der Odenwaldkreis, die Landkreise Darmstadt-Dieburg, Miltenberg und der Kreis Bergstra├če jeweils einen B├╝rgermeister in den Vorstand. Auch ein Vertreter der Kur- und B├Ąderorte wird zuk├╝nftig im Gremium vertreten sein. Aktuell f├╝hrt der Landrat des Odenwaldkreises, Frank Matiaske, den Vorsitz. Unter seiner Federf├╝hrung wurde die Neuausrichtung der Tourismusstrukturen im Odenwald angegangen. Derzeit laufen au├čerdem Gespr├Ąche ├╝ber die Wiederaufnahme der Mitgliedschaft des Kreises Bergstra├če im Verband. Entsprechende positive Signale wurden von Landrat Christian Engelhardt aus dem Kreis Bergstra├če gesendet. Die Mitglieder des TouristikService Odenwald-Bergstra├če e.V. begr├╝├čen diese Entwicklung und sehen darin eine gro├če Chance f├╝r die Weiterentwicklung des Tourismusmarketings. Mit einer gemeinsamen Destination Odenwald-Bergstra├če w├╝rde die Region die vom Land Hessen f├╝r eine Landesf├Ârderung vorgesehenen Kriterien erf├╝llen und k├Ąme so ab 2019 in den Genuss von zus├Ątzlichen 125.000 Euro f├╝r ein starkes Tourismusmarketing Odenwald-Bergstra├če.